Zinsenfreier Zeitraum für die Anspruchszinsen betreffend Steuernachzahlungen infolge Bagatellgrenze

Die Bagatellgrenze von EUR 50,– (ATS 688,02) für die Belastung mit Anspruchszinsen bewirkt, dass eine Nachforderung nicht in jedem Fall die Zinsenpflicht auslöst. Erst wenn die Bagatellgrenze überschritten ist, kommt es in voller Höhe zur Zinsenvorschreibung. „Zinsenfuchser” können mittels einer Formel den zinsenfreien Zeitraum berechnen und zur Vermeidung von Anspruchszinsen

2001-10-01T01:00:00+02:00Oktober 2001|

Veränderung der österreichischen Zinsenlandschaft infolge Senkung des Leitzinssatzes der EZB

Mit Beschluss des Rates der Europäischen Zentralbank vom 30. August 2001 (nach Redaktionsschluss der Klienten-Info September 2001) erfolgte die Senkung des Zinssatzes von 4,5% auf 4,25%. Mit Wirkung ab 18. September 2001 erfolgte eine weitere Zinssenkung um 0,5% auf nunmehr 3,75%. Im folgenden sind die Auswirkungen dieser Zinssatzsenkung auf Österreich

2001-10-01T01:00:00+02:00Oktober 2001|

Rundung bei der Umrechnung in Euro

Das jeweilige Rechenergebnis ist kaufmännisch (Aufrundung ab 5, Abrundung darunter) zu runden, wobei bei Eurobeträgen auf den nächstliegenden Cent auf- oder abzurunden ist. Bei der Umrechnung von mehreren Einzelpositionen wird immer zuerst die Summe gebildet und erst dann erfolgt die Umrechnung mit dem entsprechenden Faktor. Bei jeder Umrechnung können sich

2001-09-27T01:00:00+02:00September 2001|

Was Stundungs – und Aussetzungszinsen derzeit kosten

Zinssenkungen per 09.11. 2001 Der Zinssatz für die Stundung von Abgabenschulden liegt bei Stundungszinsen 4% über dem Basiszinssatz (§ 212 Abs. 2 BAO), für Aussetzungszinsen (Aussetzung der Einhebung von Abgabenschulden) 1% über dem Basiszinssatz (§ 212 a Abs. 9) und bei der ab 01.10.2001 greifenden Steuerverzinsung mit 2% über dem

2001-09-27T01:00:00+02:00September 2001|

Reisekosten von Dienstreisen und beruflich veranlassten Reisen

Das Einkommensteuergesetz kennt "Dienstreisen" und "beruflich veranlasste Reisen". Eine Dienstreise liegt vor, wenn der Arbeitnehmer über Auftrag des Arbeitgebers außerhalb des Dienstortes tätig wird. Reisekostenersätze des Arbeitgebers sind innerhalb der vorgesehenen Grenzen steuerfrei. (Siehe Kapitel "Dienstreisen"). Erhält der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber keine oder nicht die maximal möglichen Reisekostenersätze, dann kann

2001-09-19T01:00:00+02:00September 2001|

Geschäftsessen und deren steuerliche Absetzbarkeit

Wann dürfen Bewirtungskosten eines Unternehmers anlässlich der Einladung an einem Geschäftspartner steuerlich als Aufwand abgesetzt werden? Im Gesetz steht, dass sie absetzbar sind, wenn sie der Werbung dienen und wenn die betriebliche oder berufliche Veranlassung des Geschäftsessens den Repräsentationscharakter bei weitem überwiegt. Die Beschreibung ist unklar. Ein Erlass des Finanzministeriums

2001-09-19T01:00:00+02:00September 2001|

Verzinsung von Steuerrückständen und Steuerguthaben

Anspruchsverzinsung 1. Anwendungsbereich Die Verzinsung gilt hautpsächlich nur für Differenzbeträge an Einkommensteuer und Körperschaftsteuer (einschließlich Lohnsteuer, Kapitalertragsteuer. Differenzbeträge sind im Wesentlichen Nachforderungen und Gutschriften. Zinsenrelevante Differenzbeträge können sich insbesondere ergeben aus: erstmaligen Einkommensteuer-(Körperschaftsteuer-) Festsetzungen, Änderungen von Einkommensteuer-(Körperschaftsteuer-)bescheiden Aufhebungen von Einkommensteuer-(Körperschaftsteuer-)bescheiden Derartige Differenzbeträge ergeben sich i. d. R. durch Gegenüberstellung der

2001-09-19T01:00:00+02:00September 2001|

Familienbeihilfe für Schüler und Studenten

Seit 1.1.2001 gilt für Einkünfte neben der Familienbeihilfe eine Jahresgrenze von einem versteuerten Einkommen von ATS 120.000,-- Studenten und Schüler dürfen also zwischen 1.Jänner und 31.Dezember eines Jahres diese Summe dazuverdienen, ohne die Familienbeihilfe zu verlieren. Es ist nunmehr egal, ob in den Ferien oder während des Studienjahres gearbeitet wird,

2001-09-19T01:00:00+02:00September 2001|

Ärzte und Apotheker / Pension / Beitragssatz zur Sozialversicherung wird vom Verfassungsgerichtshof geprüft

Verfassungsgerichtshof prüft die Frage der Verfassungsmäßigkeit des 20 %-igen Beitragssatzes in § 8 FSVG (Pressemitteilung) (Verkündung des Prüfungsbeschlusses B 463/01, B 467/01 am 28. Juni 2001, 10.00 Uhr) Selbständig erwerbstätige Ärzte und Apotheker sind nach dem FSVG in der Pensionsversicherung pflichtversichert. Auf sie findet im Wesentlichen das Versicherungs- und vor

2001-09-19T01:00:00+02:00September 2001|

Halber Vorsteuerabzug von Bewirtungskosten – EU-widrig?

Der Eigenverbrauchs-Tatbestand gemäß § 1 Abs. 1 Zi 2 lit c UStG (50%-Kürzung der Kosten für Geschäftsfreundebewirtung gemäß § 20 Abs. 1 Zi 3 EStG) steht unter EU-Beschuss. Ausgehend vom Urteil des EuGH vom 19. September 2000, in dem das Verbot des gänzlichen Vorsteuerabzuges von den Kosten der Geschäftsfreundebewirt-ung als

2001-09-01T01:00:00+02:00September 2001|
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