Verzinsung von Steuerrückständen und Steuerguthaben

Anspruchsverzinsung 1. Anwendungsbereich Die Verzinsung gilt hautpsächlich nur für Differenzbeträge an Einkommensteuer und Körperschaftsteuer (einschließlich Lohnsteuer, Kapitalertragsteuer. Differenzbeträge sind im Wesentlichen Nachforderungen und Gutschriften. Zinsenrelevante Differenzbeträge können sich insbesondere ergeben aus: erstmaligen Einkommensteuer-(Körperschaftsteuer-) Festsetzungen, Änderungen von Einkommensteuer-(Körperschaftsteuer-)bescheiden Aufhebungen von Einkommensteuer-(Körperschaftsteuer-)bescheiden Derartige Differenzbeträge ergeben sich i. d. R. durch Gegenüberstellung der

2001-09-19T01:00:00+02:00September 2001|

Familienbeihilfe für Schüler und Studenten

Seit 1.1.2001 gilt für Einkünfte neben der Familienbeihilfe eine Jahresgrenze von einem versteuerten Einkommen von ATS 120.000,-- Studenten und Schüler dürfen also zwischen 1.Jänner und 31.Dezember eines Jahres diese Summe dazuverdienen, ohne die Familienbeihilfe zu verlieren. Es ist nunmehr egal, ob in den Ferien oder während des Studienjahres gearbeitet wird,

2001-09-19T01:00:00+02:00September 2001|

Ärzte und Apotheker / Pension / Beitragssatz zur Sozialversicherung wird vom Verfassungsgerichtshof geprüft

Verfassungsgerichtshof prüft die Frage der Verfassungsmäßigkeit des 20 %-igen Beitragssatzes in § 8 FSVG (Pressemitteilung) (Verkündung des Prüfungsbeschlusses B 463/01, B 467/01 am 28. Juni 2001, 10.00 Uhr) Selbständig erwerbstätige Ärzte und Apotheker sind nach dem FSVG in der Pensionsversicherung pflichtversichert. Auf sie findet im Wesentlichen das Versicherungs- und vor

2001-09-19T01:00:00+02:00September 2001|

Halber Vorsteuerabzug von Bewirtungskosten – EU-widrig?

Der Eigenverbrauchs-Tatbestand gemäß § 1 Abs. 1 Zi 2 lit c UStG (50%-Kürzung der Kosten für Geschäftsfreundebewirtung gemäß § 20 Abs. 1 Zi 3 EStG) steht unter EU-Beschuss. Ausgehend vom Urteil des EuGH vom 19. September 2000, in dem das Verbot des gänzlichen Vorsteuerabzuges von den Kosten der Geschäftsfreundebewirt-ung als

2001-09-01T01:00:00+02:00September 2001|

Das Urlaubs- und Feiertagsentgelt im Arbeits-, Sozialversicherungs- und Steuerrecht

Arbeitsrecht Ausgehend von § 6 Urlaubsgesetz, der als regelmäßiges Entgelt jenes Entgelt qualifiziert, das dem Arbeitnehmer gebührt hätte, wenn der Urlaub nicht angetreten worden wäre, wird aus § 2 Abs. 2 Generalkollektivvertrag der Grundsatz des Ausfalls- und Anspruchsprinzips abgeleitet. Insbesondere gelten als Bestandteil des regelmäßigen Entgeltes geleistete Überstunden, die auf

2001-09-01T01:00:00+02:00September 2001|

Verzinsung von Steuerrückständen ab 1. Oktober 2001 und die aktuelle österr. Zinsenlandschaft

Wirklich aktuell können in periodischen Zeitschriften veröffentlichte Zinssätze nie sein, da sie einer steten Wandlung unterliegen und durch eine Änderung nach Redaktionsschluss nur mehr von historischer Bedeutung sind. Die Einführung der Anspruchsverzinsung für Steuerrückstände ab 1.Oktober 2001 sei zum Anlass genommen, einen Überblick über die derzeit geltenden Zinssätze zu geben.

2001-09-01T01:00:00+02:00September 2001|

16 Fragen zum neuen Kinderbetreuungsgeld

Ab Beginn kommenden Jahres wird grundsätzlich für ab dem 1. Jänner 2002 geborene Kinder das kürzlich beschlossene Kinderbetreuungsgeld ausbezahlt. Für nach dem 30. Juni 2000 geborene Kinder gelten Übergangsregelungen. SVAktuell gibt erste Antworten auf häufig gestellte Fragen. 1. Wer hat Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld (KBG)? Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld haben grundsätzlich Mütter

2001-08-14T01:00:00+02:00August 2001|

Wie Unfallrenten versteuert werden

ein Beitrag aus der Zeitschrift Nr. 4 der SVAktuell herausgegeben von Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft) Rentenbezüge aus der gesetzlichen Unfallversicherung waren jahrzehntelang steuerfrei. Die früheren Begründungen: Die Vollrente (bei 100-prozentiger Minderung der Erwerbsfähigkeit) beträgt nur zwei Drittel der Bemessungsgrundlage, was bereits einem "Nettoausgleich" gleichkommt, und die Unfallrenten sind auch als

2001-08-14T01:00:00+02:00August 2001|

Reisekosten im Kollektiv-Vertrag für Handelsangestellte zum 01.07.2001 geändert

Im März dieses Jahres entschied der OGH, dass Reisende bzw. Außendienstmitarbeiter nicht der Reisekostenregelung im Handelsangestellten - KV unterliegen und somit kein kollektivvertraglicher Anspruch auf Reisediäten (und Kilometergeld!) bestand. Für dennoch ausbezahlte Reisediäten hätte damit der Dienstreisebegriff des Einkommensteuergesetzes gegolten. Führen Reisen regelmäßig zum selben Ort oder finden im selben

2001-08-03T01:00:00+02:00August 2001|

EURO ante Portas

Terminplan für die Euro-Umstellung auf Bargeld · Ab 1. Oktober 2001 beginnt die Phase der doppelten Preisauszeichnung, um den Gewöhnungsprozess an die neue Währung zu erleichtern. Die Angabe der Preise in Euro- sowie in Schillingbeträgen ist unabhängig davon durchzuführen, ob das Rechnungswesen bereits auf Euro umgestellt worden ist oder noch

2001-08-01T01:00:00+02:00August 2001|
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