Das Urlaubs- und Feiertagsentgelt im Arbeits-, Sozialversicherungs- und Steuerrecht

Arbeitsrecht Ausgehend von § 6 Urlaubsgesetz, der als regelmäßiges Entgelt jenes Entgelt qualifiziert, das dem Arbeitnehmer gebührt hätte, wenn der Urlaub nicht angetreten worden wäre, wird aus § 2 Abs. 2 Generalkollektivvertrag der Grundsatz des Ausfalls- und Anspruchsprinzips abgeleitet. Insbesondere gelten als Bestandteil des regelmäßigen Entgeltes geleistete Überstunden, die auf

2001-09-01T01:00:00+02:00September 2001|

Verzinsung von Steuerrückständen ab 1. Oktober 2001 und die aktuelle österr. Zinsenlandschaft

Wirklich aktuell können in periodischen Zeitschriften veröffentlichte Zinssätze nie sein, da sie einer steten Wandlung unterliegen und durch eine Änderung nach Redaktionsschluss nur mehr von historischer Bedeutung sind. Die Einführung der Anspruchsverzinsung für Steuerrückstände ab 1.Oktober 2001 sei zum Anlass genommen, einen Überblick über die derzeit geltenden Zinssätze zu geben.

2001-09-01T01:00:00+02:00September 2001|

16 Fragen zum neuen Kinderbetreuungsgeld

Ab Beginn kommenden Jahres wird grundsätzlich für ab dem 1. Jänner 2002 geborene Kinder das kürzlich beschlossene Kinderbetreuungsgeld ausbezahlt. Für nach dem 30. Juni 2000 geborene Kinder gelten Übergangsregelungen. SVAktuell gibt erste Antworten auf häufig gestellte Fragen. 1. Wer hat Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld (KBG)? Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld haben grundsätzlich Mütter

2001-08-14T01:00:00+02:00August 2001|

Wie Unfallrenten versteuert werden

ein Beitrag aus der Zeitschrift Nr. 4 der SVAktuell herausgegeben von Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft) Rentenbezüge aus der gesetzlichen Unfallversicherung waren jahrzehntelang steuerfrei. Die früheren Begründungen: Die Vollrente (bei 100-prozentiger Minderung der Erwerbsfähigkeit) beträgt nur zwei Drittel der Bemessungsgrundlage, was bereits einem "Nettoausgleich" gleichkommt, und die Unfallrenten sind auch als

2001-08-14T01:00:00+02:00August 2001|

Reisekosten im Kollektiv-Vertrag für Handelsangestellte zum 01.07.2001 geändert

Im März dieses Jahres entschied der OGH, dass Reisende bzw. Außendienstmitarbeiter nicht der Reisekostenregelung im Handelsangestellten - KV unterliegen und somit kein kollektivvertraglicher Anspruch auf Reisediäten (und Kilometergeld!) bestand. Für dennoch ausbezahlte Reisediäten hätte damit der Dienstreisebegriff des Einkommensteuergesetzes gegolten. Führen Reisen regelmäßig zum selben Ort oder finden im selben

2001-08-03T01:00:00+02:00August 2001|

EURO ante Portas

Terminplan für die Euro-Umstellung auf Bargeld · Ab 1. Oktober 2001 beginnt die Phase der doppelten Preisauszeichnung, um den Gewöhnungsprozess an die neue Währung zu erleichtern. Die Angabe der Preise in Euro- sowie in Schillingbeträgen ist unabhängig davon durchzuführen, ob das Rechnungswesen bereits auf Euro umgestellt worden ist oder noch

2001-08-01T01:00:00+02:00August 2001|

Schenkungssteuer

Die Berechung der Schenkungssteuer wird auf unserer Homepage unter SERVICE – Erben und Schenken möglich gemacht. Zur Berechnung ist es allerdings notwendig die Steuerklassen und auch die Freibeträge zu kennen. Steuerklasse I: Ehegatte Kinder Eheliche Kinder An Kindes statt angenommene Personen und sonstige Personen, denen die rechtliche Stellung ehelicher Kinder

2001-07-11T01:00:00+02:00Juli 2001|

Haus- und Personendurchsuchung durch die Finanzbehörde

Einleitung Im Zuge einer finanzstrafrechtlichen Strafverfolgung kann u.a. das Zwangsmittel der Hausdurchsuchung angewendet werden und zwar sowohl im verwaltungsbehördlichen ( = finanzstrafbehördlichen) als auch im gerichtlichen (Finanz)Strafverfahren. Die Gerichte sind zur Durchführung des Verfahrens in der Regel dann zuständig, wenn der Wertbetrag, nach dem sich die Strafdrohung richtet ( =

2001-07-11T01:00:00+02:00Juli 2001|

Unternehmensübertragungen im Lichte der gesetzlichen Änderungen ab 1. Jänner 2001

Einleitung Laut Angabe der Österreichischen Bundesregierung werden in den kommenden Jahren bis zu 50.000, laut Gewerbe- und Handelsforschung bis zum Jahre 2007 bis zu 70.000 Unternehmungen vor der Übergabe stehen. Der Großteil zählt zu den Klein- und Mittelbetrieben mit cirka 350.000 Arbeitsplätzen. Bei dieser Zäsur im Unternehmensablauf stehen rechtliche, wirtschaftliche

2001-07-01T01:00:00+02:00Juli 2001|

Sozialversicherungsrenten aus Deutschland

Verlegt ein deutscher Staatsbürger seinen Hauptwohnsitz aus Deutschland an den bisherigen österreichischen Zweitwohnsitz, so dürfen gemäß Artikel 10 des österreichisch‑deutschen Doppelbesteuerungsabkommens aus der deutschen Sozialversicherung bezogene Rentenbezüge in Österreich nicht der Besteuerung unterworfen werden (sie würden nur für Zwecke des Progressionsvorbehaltes, d. h. für die Ermittlung jenes Einkommensteuersatzes berücksichtigt, der

2001-06-07T01:00:00+02:00Juni 2001|
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